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te mit einem Schlauch zurück, der wie unsere Trink-
schläuche aussah, nur dunkler. Ihre Hoheit reichte
ihn mir und fragte, ob dies das Richtige wäre. Ich
sagte, es täte mir leid, aber an Wasser wäre uns
nichts gelegen. Sie preßte ein paar Tropfen auf meine
Hand.« Oscar streckte die Hand aus. »Seht ihr das?
Es hat mich verbrannt.«
»War es tatsächlich flüssiger Sauerstoff?«
»Entweder das oder flüssige Luft. Ich war nicht in
der Lage, das genau festzustellen. Nur eines fiel mir
besonders auf der Schlauch war noch nicht einmal
richtig abgekühlt. Und es dampfte nicht eher, als bis
sie die Tropfen herauspreßte. Die andere Alte ging
mit dem Schlauch so sorglos um wie wir mit einer
Wärmflasche.«
Oscar starrte für eine Weile stumm vor sich hin.
»Es geht über mein Fassungsvermögen«, sagte er
endlich. »Die einzige Erklärung, die ich dafür habe,
wäre katalytische Chemie man muß hierzulande
die katalytische Chemie bis zu dem Punkte entwik-
kelt haben, daß man Dinge, zu denen wir Hitze und
Druck brauchen, auf viel einfachere Weise hervor-
bringen kann.«
»Warum sollen wir uns darüber den Kopf zerbre-
chen?« sagte Tex. »Die richtige Antwort finden wir
370
wahrscheinlich doch nicht. Begnügen wir uns mit der
Feststellung, daß die Eingeborenen wahrscheinlich
mehr über Chemie vergessen haben, als wir je lernen
werden, und holen wir uns den Treibstoff.«
Für zwei Tage herrschte eine rege Tätigkeit; eine
Reihe von Eingeborenen lief mit gefüllten Schläu-
chen vom Ufer zur Astarte und eine zweite kehrte
mit leeren zurück. Thurlow befand sich bereits an
Bord, stand jedoch noch immer unter der Obhut sei-
ner kleinen Pflegerinnen. Burke wurde unter Bewa-
chung auf das Schiff gebracht, wo er sich frei bewe-
gen durfte. Die Kadetten kümmerten sich überhaupt
nicht um ihn, was ihm gar nicht recht zu sein schien.
Er schaute sich auf dem Schiff um bisher hatte er
nichts von seiner Existenz gewußt und suchte Jen-
sen anschließend auf.
»Wenn du etwa glauben solltest, daß ich auf die-
sem fliegenden Sarg mitfahre, dann irrst du dich.«
»Wie du willst.«
»Was wirst du denn unternehmen?«
»Nichts. Du kannst meinetwegen im Dschungel
bleiben, oder dich bei der Stadtmutter erkundigen, ob
sie dich hierbehält.«
Burke überlegte. »Da bleibe ich doch lieber bei
den Fröschen. Wenn ihr es wirklich schafft, könnt ihr
Bescheid sagen, wo ich bin, damit man mich abholen
kann.«
371
»Ich werde schon berichten, wo du steckst und
was du auf dem Kerbholz hast, darauf kannst du dich
verlassen!«
»Glaub es nur nicht, daß ich mich von dir ein-
schüchtern ließe!« Damit entfernte sich Burke.
Schon nach kurzer Zeit war er wieder da. »Ich ha-
be es mir anders überlegt und fahre doch lieber mit.«
»Man will dich wohl hier nicht haben, wie?«
»So kann man es auch ausdrücken.«
»Also schon«, erwiderte Kadett Jensen. »Da die
Örtlichen Behörden die Gerichtsbarkeit ablehnen,
verhafte ich dich hiermit unter dem kolonialen Ge-
setz, das den Umgang mit Eingeborenen betrifft; die
einzelnen Punkte der Anklage werden dir bei Eröff-
nung der Verhandlung bekannt gegeben werden und
brauchen sich nicht unbedingt auf das bereits er-
wähnte Gesetz beschränken. Gleichzeitig mache ich
dich darauf aufmerksam, daß alles, was du aussagst,
als Beweis gegen dich verwendet werden kann.«
»Das kannst du nicht tun!«
»Matt! Tex! Greift den Kerl und schnallt ihn fest!«
»Mit Vergnügen!« Sie schnallten ihn an ein in der
Kombüse stehendes Sturzbett, wo er, wie man sich
sagte, am wenigsten stören würde.
»Befehl ausgeführt!« meldeten sie Jensen. »Schau
her, Oz«, fügte Matt hinzu. »Meinst du, daß du ge-
nügend Beweismaterial gegen ihn hast?«
»Das bezweifle ich, es sei denn, unsere Aussagen
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werden besonders bewertet. Natürlich müßte er so
hoch gehängt werden wie die Milchstraße, aber das
einzige, was wir wahrscheinlich erreichen werden,
ist, daß ihm die Lizenz entzogen und der Paß abge-
nommen wird. Unsere Leute werden uns schon glau-
ben, und das genügt, um ihn wenigstens so weit un-
schädlich zu machen.«
Etwa eine Stunde danach verließen Thurlows
Pflegerinnen das Schiff, und die Kadetten verab-
schiedeten sich von der Mutter-der-vielen, eine wort-
reiche und umständliche Zeremonie, in deren Verlauf
sich Oscar zu dem Versprechen hinreißen ließ, eines
Tages wieder zu Besuch zu kommen. Endlich schloß
sich die äußere Tür jedoch, und Tex verzapfte sie
sorgfältig. »Bist du sicher, daß sie begriffen haben,
sich weit genug zurückzuhalten, wenn wir Feuer ge-
ben?«
»Ich habe die Absperrungslinie selber mit ihr ge-
zogen und habe gehört, wie sie diesbezügliche Be-
fehle gab. Mach dir also weiter keine Sorgen und be-
gib dich auf Station.«
»Zu Befehl!«
Matt und Oscar, der das alte Logbuch in der
Schlinge trug, begaben sich nach vorn. Tex bezog
Station an den Handdrosselklappen. Oscar nahm den
Sitz des zweiten Piloten ein und schlug das Logbuch
an der Stelle auf, wo die letzte Eintragung erfolgt
war. Er nahm einen Bleistiftstummel, den er in der
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