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zuerst zum Haus zurückkehren musste.
Er stieg ins Auto. Während er losfuhr, drückte er eine Kurzwahltaste auf seinem Handy. Gleich
darauf wusste er, dass weder Gemma noch Sanchia im Haus gesehen worden waren.
Ohne viel Hoffnung wählte er Gemmas Nummer. Selbst wenn sie das Handy angeschaltet hatte,
würde sie sicher nicht rangehen, wenn sie seine Nummer erkannte. Wie befürchtet, meldete sich der
Anrufbeantworter.
Er warf das Handy auf den Beifahrersitz, gab Gas und fuhr zum Haus ihrer Schwester. Immerhin
bestand eine geringe Chance, dass sie etwas wusste. Als Lauren die Tür öffnete und erklärte, dass sie
Sanchia ins Bett gebracht hatte, fühlte er, wie alle Luft aus seinen Lungen entwich.
Geht es dir gut? , fragte Lauren besorgt.
Sie ist weg.
Weg? Lauren schüttelte den Kopf. Das würde sie niemals tun. Sie liebt dich. Schon immer.
Er ballte die Fäuste. Wieso bist du dir da so sicher?
Du weißt doch, dass sie nie mit einem anderen geschlafen hat, oder?
Ja. Er biss die Zähne aufeinander.
Wenn eine Frau, die so gut aussieht wie sie, sich so verhält, kann das nur eines bedeuten. Gemma
liebt dich, seit sie sechzehn war. Und konsequent, wie sie ist, hat sich daran nie etwas geändert.
Da war es wieder, ihr gegensätzliches Verhalten. Oft hatte er versucht, dafür eine Begründung zu
finden, doch jetzt begriff er, dass es keine gab.
Sie liebte ihn. Für sie gab es nur schwarz oder weiß, die absolute Wahrheit.
Blicklos starrte er hinaus ins Dunkel. Er musste sie finden! Hast du eine Idee, wo sie sein
könnte?
Lauren dachte nach. Vielleicht in Auckland?
Nicht ohne Sanchia.
Und plötzlich wusste er es. Gemma war romantisch und idealistisch. Es gab nur eine Möglichkeit,
wo sie sein konnte.
Er atmete tief durch. Ich glaube, ich weiß, wo sie ist.
Mit den Schuhen in der Hand watete Gemma das letzte Stück zur Insel im Süden des Resorts.
Die Flut stieg bereits wieder. Die Wellen schlugen gegen den schmalen Damm und überspülten ihn
immer wieder. Zu allem Übel zogen dichte Wolken auf, die den Mond verdunkelten. Sie musste
vorsichtig sein, um nicht vom Weg abzukommen und in tieferes Wasser zu fallen.
In ein paar Minuten würde der Damm völlig überspült und die Insel vom Festland abgeschnitten
sein.
Sie betrat den glatten Sandstrand, legte ihre Tasche und die Wasserflasche, die sie aus dem
Partyzelt mitgenommen hatte, ab. Aus dem Hotel hatte sie sich ein Handtuch mitgebracht, mit dem sie
sich jetzt abtrocknete.
Als sie sich wieder aufrichtete, klingelte ihr Handy. Sie nahm es aus der Tasche und sah aufs
Display: Gabriel!
Entschlossen schaltete sie das Telefon aus. Dann sammelte sie ihre Sachen ein und ging weiter.
Wenn sie doch an eine Taschenlampe gedacht hätte!
Zehn Minuten später hatte sie die Landzunge erreicht. Trotz der Dunkelheit fand sie das hübsche
kleine Strandhaus wieder. Doch anders als in ihrer Erinnerung glich es in Wahrheit eher einem
Pavillon.
Sie trat unter das zierliche Dach im Pergolastil und setzte sich auf eines der gemütlich gepolsterten
Tagesbetten. Stille umfing sie, in der nur das unentwegte Rauschen der Wellen zu hören war. In der
Ferne rief ein Purpurhuhn, ein einheimischer Wasservogel.
Hier draußen erschien ihr die Idee, sich an einen geheimen Platz zu flüchten, wo Gabriel, wenn ihm
etwas an ihr lag, sie finden konnte, mit einem Mal ausgesprochen unrealistisch.
Vor allem hatte sie die Flut nicht bedacht. Die Insel ließ sich über den Damm frühestens in den
ersten Morgenstunden erreichen. Und selbst wenn Gabriel sich an das Strandhaus erinnerte, wo alles
begonnen hatte, konnte er nicht zu ihr. Es sei denn, er schaffte es irgendwie, sich ein Boot zu leihen.
Vor ihr lag eine lange einsame Nacht, und morgen würde sie die Suppe auslöffeln müssen, die sie
sich eingebrockt hatte.
Sanchia freute sich darauf, Brautjungfer sein zu dürfen. Gäste kamen aus Sydney, Florida, London
und Medinos. Luisa hatte es sich nicht nehmen lassen, eine sechsstöckige Hochzeitstorte zu bestellen,
mit einer Extraschicht Schokolade für die Kinder.
Gabriel würde & Sie atmete tief aus. Gabriel würde verletzt sein.
Die Einsamkeit schien ihr durch die Haut zu dringen. Sie mochte vielleicht nicht seine Traumfrau
sein, aber er hatte sich bereit gezeigt, sich zu binden, und er wollte Sanchia ein guter Vater sein.
Sie stand auf und ging unruhig am Strand auf und ab. Egal, wie sie es betrachtete: Indem sie erst
einer Ehe zugestimmt und jetzt kalte Füße bekommen hatte, hatte sie alles nur noch schlimmer
gemacht.
Nach einiger Zeit fühlte sie sich regelrecht verzweifelt. Sie wollte die Insel verlassen und konnte
es nicht! Also ging sie zurück zum Pavillon und suchte nach ihrem Handy.
Sie wählte Gabriels Nummer. Mit angehaltenem Atem horchte sie auf den Klingelton. Doch
Gabriel nahm nicht ab.
Ein paar Minuten später versuchte sie es am Strand noch einmal. Es klingelte mehrere Male. Sie
fühlte sich elend und sah zu den dunklen Wolken am Himmel auf. Bitte, Gabriel, nimm ab! , flüsterte
sie. Wo bist du, wenn ich dich brauche?
Ich bin hier , sagte eine raue Stimme hinter ihr. Rede mit mir, Honey, bevor ich verrückt
werde.
Gemma fuhr herum. Gabriel stand da, mit nassen zurückgestrichenen Haaren. Auf seinem
gebräunten Oberkörper glitzerten die Wassertropfen. Die dunkle Hose klebte an den schlanken
Hüften.
Sie konnte es nicht glauben! Du bist geschwommen.
Es war weiter, als ich gedacht habe. Er nahm sein Handy aus der Tasche. Meine Nummer
anzurufen bringt nichts mehr , scherzte er. Das Telefon ist tot.
Und mit einem Mal kümmerte sie sich nicht mehr um Simone und die anderen schönen smarten
Frauen in seinem Leben. Das Gefühl der Unterlegenheit, das ihr so lange zu schaffen gemacht hatte,
war verschwunden. Gabriel war hier, bei ihr, für immer.
Er war tropfnass und erschöpft, sein Handy war kaputt weil er zu ihr geschwommen war!
Plötzlich sah sie in ihm nicht mehr den schwerreichen Banker mit Platinkarten und teuren
Maseratis, sondern den umwerfend attraktiven Mann, den sie liebte.
Er hatte gerade noch Zeit, das Handy in den Sand zu werfen, als sie förmlich in seine Arme flog.
Ich wusste nicht genau, ob du wolltest, dass ich dir folge , gestand er und zog sie fest an sich.
Oh ja, das wollte ich. Tut mir leid, dass ich weggelaufen bin. Ich kann noch immer nicht glauben,
dass du hier bist.
Mit seinen dunklen Augen sah er sie an. Da kennst du mich aber schlecht. Seit Jahren habe ich
keine andere Frau begehrt. Oder warum denkst du, bin ich noch immer Single? Nach einer
Atempause fügte er hinzu: Heirate mich.
Dauert nicht mehr lange.
Mit beiden Händen umfasste er ihr Gesicht. Versprochen?
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