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Die letzten Wochen hatte sie immer unter Druck gestanden.
Dem Druck, sich entscheiden zu müssen.
Für Cole.
Oder ihre Schwestern.
Hier, an diesem einsamen, kalten Ort, traf Phoebe Halliwell ihre
Entscheidung.
Endgültig.
Sie übergab sich und erbrach den Trank des Bösen in die
Kloschüssel.
Cole hörte nichts davon. Er erreichte die Badezimmertür erst, als
Phoebe bereits den Wasserhahn aufgedreht hatte, um sich den
schlechten Geschmack aus dem Mund zu spülen.
»Phoebe?«, fragte er durch die Tür.
Sie antwortete nicht.
Enttäuscht drehte er sich um und machte sich auf den Weg ins
Wohnzimmer.
Phoebe sah ihr Gesicht im Halbdunkel im Spiegel.
Es musste sein.
Sie streichelte sich über den Bauch.
»Es tut mir so Leid.«
Cole war wütend. Und enttäuscht. Er hatte gehofft, Phoebes
Entscheidung für die Seite des Bösen würde seine Probleme lösen.
Die Probleme mit der Unterwelt und die Probleme mit diesen
verdammten Halliwell-Schwestern.
Es kam, wie es kommen musste. Kaum hatte er an die
Zauberhaften gedacht, materialisierten sie auch schon im
Wohnzimmer. Und natürlich hatten sie Leo, den Wächter des Lichts,
dabei.
Eine Weile lang taxierten sie sich Cole und das Trio des Guten.
Es war wie die Ruhe vor dem Sturm, die Stille vor dem Kampf. Allen
war klar, dass nun das Ende bevorstand. Das Ende der Quelle oder
das Ende der Zauberhaften.
»Du mieser Bastard«, stieß Paige schließlich hervor und weil sie
Cole damit einen Augenblick lang ablenkte, konnte Piper die erste
Attacke einleiten.
Mit einem mächtigen Gedankenstoß ließ sie Coles Körper in
tausend kleine Teile zerfallen, die wie von einer Windhose im Raum
herumgewirbelt wurden. Es glich einem Herbststurm aus schwarzen
Blättern.
Den Zauberhaften war klar, dass es Cole bald gelingen würde, sich
wieder in seine alte Gestalt zurückzuverwandeln. Es blieb ihnen nur
wenig Zeit.
Paige legte den ersten Kristall auf den Boden.
»Phoebe?«, rief Piper. »Wir brauchen dich hier!«
Doch Phoebe stand schluchzend hinter der Badezimmertür,
unfähig, einzugreifen. Paige verteilte die Kristalle, so schnell sie
konnte.
Aber Cole war die Quelle.
Er war stark.
Die kleinen Teilchen wurden von einem Sog erfasst und setzten
sich wieder in der Form seines Körpers zusammen. Das geschah so
schnell, dass Paige nicht mehr genügend Zeit hatte, den letzten
Kristall in Position bringen zu können.
Mit aller Macht schlug Cole zurück.
Paige wurde quer durch den Raum geschleudert und blieb
schließlich vor dem Kamin liegen. Der Kristall fiel ihr aus der Hand
und schlitterte über den Marmorboden.
Leo beugte sich sofort zu seiner Schwägerin und nutzte seine
Kräfte, um sie zu heilen. Aber das würde ein paar Sekunden dauern.
Diese Zeit musste Piper ihnen verschaffen.
»Bringt mich nicht soweit, euch alle zu töten«, knurrte Cole, bevor
ein weiterer telepathischer Stoß von Piper ihn erneut in einen
Krümelwirbel verwandelte.
»Phoebe!«, rief die junge Hexe noch einmal. »Er wird uns
besiegen, wenn du uns nicht hilfst!«
Diesmal gelang es Cole noch schneller als vorher, seine Gestalt
wiederzuerlangen.
Als Leo Paige auf die Beine half, stand Piper direkt daneben. Sie
standen Schulter an Schulter ihrem Feind gegenüber.
Cole grinste. Wie er angenommen hatte, waren die Zauberhaften
ohne die Macht der Drei eine leichte Beute für ihn.
Auf seiner Handfläche erschien eine bizarre Flammenblüte. Dieser
Strahl würde die Kraft haben, den Mächten des Guten den Todesstoß
zu versetzen.
Und niemand würde ihn aufhalten.
Er sah nicht, wie Phoebe endlich aus dem Bad kam. Wie sie den
Kristall aufhob, den Paige verloren hatte.
Er bemerkte sie erst, als sie schon neben ihm stand, kreidebleich,
die Augen verheult.
»Es tut mir Leid«, sagte er, »aber es ist besser so.«
»Ich weiß«, flüsterte sie.
Dann umarmte und küsste sie ihn.
»Phoebe?«, fragte Piper ungläubig.
Die Königin löste sich von der Quelle. Phoebe löste sich von Cole.
»Es tut mir auch Leid«, flüsterte sie.
Dann legte sie den vierten Kristall in die Formation um Cole
herum.
Sofort begannen die Kristalle blau zu leuchten und mächtige
Strahlen aus ihren Spitzen vereinigten sich über Coles Kopf, sodass
sie einen magischen Käfig bildeten.
»Phoebe, nein!«, schrie Cole.
Das konnte nicht sein.
Nicht Phoebe.
Nicht jetzt!
»Es tut mir so Leid, Baby«, flüsterte Phoebe wieder und stellte sich
zwischen ihre Schwestern.
»Prudence, Penelope«, begann Piper den Bannspruch, »Patricia,
Melinda.«
»Ashley, Helen«, ergänzte Phoebe stockend, »Laura, Grace.«
»Die Halliwell-Hexen aller Generationen stehen uns bei«,
verkündete Paige.
»Das Böse werde vernichtet«, setzte Phoebe hinzu.
»Aus Raum und Zeit«, sprachen sie im Chor.
»Ich werde dich immer lieben«, sagte Cole und in seiner Stimme
war keine Falschheit, keine Hinterlist.
Phoebe konnte nicht hinschauen.
Zum Glück dauerte es nicht lange.
Coles Körper wurde von den gesammelten Mächten des Guten
zerrissen.
Die Kristalle strahlten immer heller und die Druckwelle der
Explosion ließ alle Fenster des Apartments bersten.
Dann war es wieder still.
Und Phoebe Halliwell eine Witwe.
6
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