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den Schneesturm.
In Hogsmeade sah es aus wie auf einer Weihnachtskarte:
208
die kleinen aneinander geschmiegten Dorfhäuser und Läden
lagen unter einer Hülle pulvrigen Schnees; an den Türen hingen
Stechpalmenbündel und durch die Bäume schlangen sich
Kordeln mit Zauberkerzen.
Harry bibberte; er hatte nicht daran gedacht, seinen Umhang
mitzunehmen. Sie gingen die Straße entlang, die Köpfe gegen
den Wind geneigt, und Ron und Hermine riefen durch ihre
Schals:
»Das ist die Post -«
»Dort oben ist Zonko -«
»Wir könnten raufgehen zur Heulenden Hütte -«
»Wisst ihr was«, sagte Ron zähneklappernd, »wir könnten
doch auf ein Butterbier in die Drei Besen gehen!«
Harry war unbedingt dafür; der Wind blies heftig und er
hatte eiskalte Hände. Sie überquerten die Straße und ein paar
Minuten später betraten sie das winzige Wirtshaus.
Es war gesteckt voll, laut, warm und verräuchert. Eine recht
wohlproportionierte Frau mit hübschem Gesicht kümmerte sich
gerade um einen Klüngel grobschlächtiger Hexenmeister an der
Bar.
»Das ist Madam Rosmerta«, sagte Ron. »Ich hol uns was zu
trinken, oder?«, fügte er hinzu und errötete kaum merklich.
Harry und Hermine schlugen sich in die hintere Ecke durch,
wo ein Tisch zwischen den Fenstern frei war und ein schöner
Weihnachtsbaum neben dem Kamin stand. Ron kam nach fünf
Minuten mit drei dampfenden Krügen Butterbier zu ihnen.
»Frohe Weihnachten!«, sagte er glücklich und erhob seinen
Krug.
Harry trank mit mächtigen Schlucken. Das war das Le-
ckerste, was er je getrunken hatte, und es schien ihn von innen
bis in die letzte Pore zu erwärmen.
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Ein jäher Windstoß zerzauste ihm das Haar. Die Tür der
Drei Besen war aufgegangen. Harry blickte über den Rand
seines Krugs hinweg und verschluckte sich.
Die Professoren McGonagall und Flitwick hatten soeben
unter Schneeflockengestöber den Pub betreten, und kurz darauf
folgte ihnen Hagrid, ganz in ein Gespräch vertieft mit einem
pummeligen Mann mit limonengrüner Melone und
Nadelstreifenumhang - Cornelius Fudge, der Minister für
Zauberei.
Ron und Hermine hatten keine Sekunde gezögert, die Hände
auf Harrys Kopf gelegt und ihn vom Stuhl weg unter den Tisch
gedrückt. Mit Butterbier bekleckert klammerte er den leeren
Krug an sich und lugte unter dem Tisch hervor nach den Füßen
der Lehrer und des Ministers, die zur Bar gingen, einen Moment
stehen blieben und dann direkt auf ihn zukamen.
Über ihm flüsterte Hermine »Mobiliarbus!«.
Der Weihnachtsbaum neben ihrem Tisch erhob sich eine
Handbreit vom Boden, schwebte zur Seite und landete mit
einem sanften Rascheln direkt vor ihrem Tisch. So versteckt,
spähte Harry durch die dichten unteren Zweige. Vier mal vier
Stuhlbeine am Nebentisch wurden über den Boden gerückt,
dann hörte er, wie sich die Lehrer und der Minister unter Ächzen
und Seufzen niederließen.
Jetzt näherte sich ein weiteres Paar Füße in funkelnd tür-
kisblauen Stöckelschuhen, und er hörte die Stimme einer Frau.
»Ein kleines Goldlackwasser
»Das ist für mich«, antwortete Professor McGonagalls
Stimme.
»Vier Halbe heißen Honig-Met.«
»Hier, Rosmerta«, sagte Hagrid.
»Kirschsirup und Soda mit Eis und Schirmchen -«
210
»Mmm!«, sagte Professor Flitwick und schnalzte mit der
Zunge.
»Dann ist der Johannisbeer-Rum für Sie, Minister.«
»Danke, Rosmerta, meine Liebe«, sagte Fudge. »Schön, Sie
mal wieder zu sehen, Wollen Sie sich nicht setzen und einen
Schluck mit uns trinken .. .«
»Oh, vielen Dank, Minister.«
Harry sah, wie die glitzernden Pumps sich entfernten und
wieder zurückkamen. Das Herz pochte ihm schmerzhaft in der
Kehle. Warum hatte er nicht daran gedacht, dass dies auch das
letzte Wochenende für die Lehrer war? Und wie lange würden
sie hier sitzen bleiben? Er brauchte Zeit, um sich wieder in den
Honigtopf zu schleichen, wenn er heute abend noch in die
Schule zurückwollte ... Hermines Bein neben ihm zuckte nervös.
»Nun, was bringt Sie ausgerechnet in dieses Nest hier, Mi-
nister?« Das war Madam Rosmertas Stimme.
Harry sah, wie sich der Unterleib des Ministers auf dem
Stuhl nach links und rechts wand, als ob er sich vergewissern
wollte, dass keiner mithörte. Dann sagte er mit gedämpfter
Stimme:
»Wer sonst, meine Liebe, als Sirius Black? Sie haben sicher
gehört, was an Halloween oben in der Schule passiert ist?«
»Gerüchteweise«, gab Madam Rosmerta zu.
»Haben Sie es im ganzen Pub herumerzählt, Hagrid?«, sagte
Professor McGonagall ungehalten.
»Glauben Sie, dass Black immer noch in der Gegend ist,
Minister?«, flüsterte Madam Rosmerta.
»Da bin ich mir sicher«, sagte Fudge knapp.
»Sie wissen doch, dass die Dementoren das ganze Dorf
zweimal durchsucht haben?«, sagte Madam Rosmerta mit einem
Anflug von Ärger in der Stimme. »Haben mir alle Kunden
verschreckt ... gar nicht gut fürs Geschäft, Minister.«
211
»Rosmerta, meine Liebe, ich mag diese Gestalten genauso
wenig wie Sie«, sagte Fudge peinlich berührt. »Das ist eine
unerlässliche Vorsichtsmaßnahme ... lästig, aber was soll man
machen ... hab gerade ein paar von ihnen gesprochen. Sie sind
wütend auf Dumbledore - er will sie nicht aufs Schulgelände
lassen.«
»Das kann ich nur unterstützen«, sagte Professor McGo-
nagall scharf. »Wie sollen wir denn unterrichten, wenn diese
Horrorgestalten um uns herumschweben?«
»Hört, hört«, quiekte der kleine Professor Flitwick, dessen
Füße eine Handbreit über dem Boden baumelten.
»Wie auch immer«, sagte Fudge zögernd, »sie sind hier, um
Sie alle vor etwas viel Schlimmerem zu schützen ... wir wissen
alle, wozu Black fähig ist ...«
»Ehrlich gesagt, ich kann es immer noch nicht fassen« sagte
Madam Rosmerta nachdenklich. »Alle möglichen Leute sind
damals auf die Dunkle Seite übergelaufen, aber ich hätte nie
gedacht, dass Sirius Black ... ich meine, ich kannte ihn als
Jungen in Hogwarts. Wenn Sie mir damals gesagt hätten, was
aus ihm werden wird, hätte ich gesagt, Sie haben ein paar Met
über den Durst getrunken.«
»Sie kennen noch nicht mal die Hälfte der Geschichte«,
sagte Fudge grummelig. »Von seiner schlimmsten Tat weiß
kaum jemand.«
»Von welcher Tat?«, fragte Madam Rosmerta neugierig.
»Schlimmer als der Mord an all diesen Menschen, meinen Sie?«
»Allerdings«, sagte Fudge.
»Das kann ich nicht glauben. Was könnte denn schlimmer
sein?«
»Sie sagen, Sie kennen ihn aus seiner Zeit in Hogwarts,
Rosmerta«, murmelte Professor McGonagall. »Wissen Sie noch,
wer sein bester Freund war?«
212
»Natürlich«, sagte Madam Rosmerta und lachte kurz auf
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